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Nyski Kulturalny Kulturalnik
Heute: 20. Jun 2024 - Namenstag: Adalbert, Florentina, Margot

Podgórzanie

"Podgórzanie" ist eine Band, auf Basis deren ein Kulturverein mit demselben Namen entstand. Die Band selbst trug den Namen nicht von Anfang an. Die Anfänge der Gruppe reichen bis 1976 zurück. Damals waren es Sänger des Landwirtschaftlichen Frauenvereins aus den Dörfern Kamień und Mroczkowice. Die Gruppe hat sich nicht zu den vokalen Auftritten begrenzt, sondern hat auch Theatervorstellungen vorbereitet. Und dazu wurden auch die Herren benötigt. Von diesem Moment an trug die Gruppe den Namen „Podgórzanie”. Die Bandmitbegründerin und Leiterin ist Teresa Malczewska; für die musikalische Seite ist seit 1979 Edward Cybulski zuständig, der die Arbeit der volkstümlichen Kapelle( Trommel, Gitarre, Akkordeon) organisiert. Zurzeit hat die Gruppe 25 Mitglieder. Die Bandmitglieder sind oft ganze Familien und ihre Besatzung ändert sich ständig. Der älteste Bandmitglied ist Frau Rozalia, die schon 92 geworden ist.


Laut der Bandchronik bereitete die Gruppe folgende Vorführungen vor: „Kądzielnice”, „Śmigus-Dyngus”, Omłoty”, „Kolędnicy”, „Ostatki”, „Wesele lwowskie”, „Muzyka u rekruta”. Die Band „Podgórzanie” hat in ihrem künstlerischen Repertoire traditionelle Volkslieder, meistens vom Ostpolen. Sie traten auf vielen Bühnen in Polen und im Ausland auf. Die Band präsentierte sein Schaffen auf den folgenden Bühnen, Festen und Festivals: Festival der volkstümlichen Kapellen und Sänger in Kazimierz nad Wisłą (1989), Treffen von Theater Polnischer Dörfer in Tarnogród (1988), Treffen der Dorftheater in Włoszakowice (1988), Polnisches Theater in Warschau (1989), 3. Festival der Niederschlesischen Tradition in Breslauer Oper (2010). Im Ausland konnte man ihre Musik und ihren Gesang in vielen Ländern Europas bewundern, unter anderem auf dem Folklorefestival in Issoire – Frankreich (1989, 1996, 2000), in Norwegen (1992), in Holland (1997), Spanien (1997), Italien (1998). Sie waren oft mit ihrem Schaffen in Deutschland zu Gast. Während eines Aufenthaltes in Deutschland haben sie sich mit der Pastorenfrau befreundet, die in Mirsk geboren ist. Außerdem nahmen sie eine Zusammenarbeit mit einer Band aus Aurisch auf, wo sie auch aufgetreten sind. Die Gruppe empfang auch die Gäste aus Norwegen, Frankreich, Deutschland und sogar aus der weiten Malaysia.


Die Gruppe nimmt seit Jahren an unzähligen Wettbewerben und folkloristischen Festivals teil und erlangt dabei Spitzenplätze. Wie Bandmitglieder doch selbst sagen, sind die erlangten Positionen und Preise nicht das Wichtigste. Für sie zählt vor allem das Musizieren und Spaß dabei. Die Bandmitglieder haben ihre Familienwurzeln in verschiedenen Teilen Polens. Daraus resultieren die Unterschiede in der kulinarischen Tradition, Bekleidung und den Tischelementen. Teresa Malczewska bezeichnet die Bandbekleidung als polnisch, weil es charakteristische polnische Elemente hat: das wunderschöne, handgestickte Korsett, eine Bluse mit der kalischen Stickerei und der Rock ahmt den Lembergischer Rock nach.
Für das wichtigste und schönste Ereignis in ihrer Karriere halten sie den Auftritt vor dem Papst Johannes Paul dem II. in Vatikan in 1998. Als Andenken an das Treffen präsentieren sie die Fotos der Fotographen von „Obserwatoro“ - Romano und Felini. Die unvergesslichen Erlebnisse waren auch für die Gruppe : ein Auftritt mit dem Ritual „Lembergische Hochzeit” im Polnischen Theater in Warschau und die Vorführung „Musik bei Rekruten“ bei dem Festival der volkstümlichen Kapellen und Sänger in Kazimierz nad Wisłą - Vorstellung des Brauchs, in dem man die jungen Menschen, die zur Armee gingen, verabschiedete.


Die Band setzt sich zum Ziel Verbreitung, Kultivierung und Propagierung der Kultur und der volkstümlichen Bräuche. Ihre Treffen finden im Gebäude der Feuerwache, das eigentlich als Gemeinschaftsraum dient. Es war früher eine Scheune für den Dünger. Danach wurde sie zur Sitz der Feuerwehr, die bei einer enormen Beteiligung der Bevölkerung zur Feuerwache wurde. Die Räumlichkeiten werden von den Bewohnern von Mroczkowice und Kamień benutzt. Die Bandtätigkeit war und wird in ihrer Chronik dokumentiert, die inzwischen aus 11 Bändern besteht. Die Chroniken ermöglichen das Festhalten vielen interessanten und manchmal sehr lustigen Ereignissen aus der Bandgeschichte. Dank solcher Aufzeichnungen sind verschiedene Anekdoten immer noch lebendig, z. B. von einer Frau, die in zwei unterschiedlichen Schuhen auftrat oder von einer anderen, die mit drei Röcken auftrat, weil sie beim Anziehen weiteres Rockes, das andere auszuziehen, vergas.

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Towarzystwo Kulturalne Podgórzanie
Prezes Teresa Malczewska
Kamień 29 A
59-630 Mirsk
Tel.: 75 78 34 668
Webseite: www.podgorzanie.pl

Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Polen und Sachsen 2007-2013 finanziert.
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