Nasz portal korzysta z informacji zapisanych za pomocą plików cookies. Więcej informacji

Nasz portal korzysta z informacji zapisanych za pomocą plików cookies, które pozwalają zwiększać Twoją wygodę. Z plików cookies mogą także korzystać współpracujący z nami reklamodawcy, firmy badawcze oraz dostawcy aplikacji multimedialnych. W przeglądarce internetowej można zmienić ustawienia dotyczące plików cookies. Dla Twojej wygody założyliśmy, że zgadzasz się z tym faktem, ale zawsze możesz wyłączyć tę opcję w ustawieniach swojej przeglądarki. Korzystanie z naszego serwisu bez zmiany ustawień dotyczących plików cookies oznacza, że będą one zapisane w pamięci komputera. Więcej informacji można znaleźć na stronie Wszystko o ciasteczkach.

JĘZYK POLSKI | DEUTSCH
Nyski Kulturalny Kulturalnik
Heute: 20. Jun 2024 - Namenstag: Adalbert, Florentina, Margot

Góralski Teatr Pieśni Dunawiec

Die Mehrgeneration Band „Dunawiec” entstand Ende 80-er Jahre im Rahmen eines landwirtschaftlichen Frauenvereins in Zbylutów (deutch: Deutmannsdorf) in Gemeinde Lwówek Śląski (deutsch: Löwenberg in Schlesien). Auf die Gebiete Niederschlesiens kamen die Bandmitglieder und ihre Eltern aus der Bukowina (deutsch: Buchenland) in den Ostkarpaten. Sie sind Nachfahrer der Goralen, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts innerhalb der Grenzen des österreichisch-ungarischen Kaisertums dorthin aus dem Gebiet von Cieszyn (deutsch: Teschen) ausgewandert waren und kamen von den Karpaten erst nach dem Krieg, im Jahre 1946 zurück und lassen sich auf den so genannten „wiedergewonnenen Gebieten“ nieder.

Dunawiec ist der Name eines Dorfes in der rumänischen Bukowina, die sich heute innerhalb der Grenzen von Ukraine befindet und woher die Bandmitglieder stammen. Dieses Volk bewahrte seine Mundart, Tracht, alte Lieder und Bräuche während der Zeit ihrer Wanderung. In der Bukowina waren Ukrainer, Rumänen, Juden und Deutsche ihre Nachbarn. Sie brachten mit sich nach Niederschlesien ihre volkstümlichen Trachten und in ihrem Gedächtnis Lieder und Tänze mit. Deswegen konnte hier ihre eingeborene Folklore wiederbelebt werden. An dieser Folklore ist Henryk Dumin interessiert - ein Ethnograf und Folklorist aus dem ethnographischen Museum in Jelenia Góra. Er meint, dass die Band einen sehr wertvollen Schatz in ihrer Tradition bewahrt und das ist der „Hirschtanz“.

Dieser Tanz ist einer der ältesten erhaltenen Bräuche der polnischen Kultur und ist ein Beispiel eines Reihentanzes - die älteste Form des Tanzens in vielen Kulturen. Sein Hauptelement ist das Tanzen um einen Priester, der als ein Hirsch verkleidet und ein Symbol von Fruchtbarkeit und Glück ist. Der Tanz blieb erhalten, aber wurde durch die christliche Kultur angenommen. Seitdem wird er einmal im Jahr, am Dienstag vor dem Aschemittwoch getanzt. Der Tanz um den als Hirsch verkleideten Mann symbolisiert Fruchtbarkeit und Glück und soll gute Ernte bringen. Er blieb in den Erinnerungen von vielen Bewohnern von Zbylutów. Die wertvollsten Schätze blieben eben dank enormes Engagements und starker Arbeit der Bandmitglieder erhalten.

Der beste Beweis dafür ist der Preis, die „Dunawiec” von dem wichtigsten, originalsten und größten folkloristischen Festival in Polen, in Kazimierz Dolny nad Wisłą, in 1991 mitbrachte. Das war „Bastei” - ein „folkloristischer Oscar”. Weitere Preise der Band sind: III. Preis auf dem Internationalen Folklorefestival in England (1997), Preise für Solistinnen - „Bestei” für Zofia Tarasiewicz, II. Preis für Jadwiga Zakrzewska und III. Preis für Brygida Seiga, alle auf dem Festival in Kazimierz Dolny und II. Preis für die ganze Band ebenfalls in Kaimierz Dolny (2013).

Außerdem nimmt die Band „Dunawiec” an verschiedenen Wettbewerben und Festivals in ganz Niederschlesien teil und reist jedes Jahr nach Ukraine, Ungarn, Rumänien und in die Slowakei zu den Bukowina-Festivals.

     

 

Góralski Teatr Pieśni Dunawiec
Tel: 75 784-31-40

Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Polen und Sachsen 2007-2013 finanziert.
UE
Kulturinfo
Copyright Projekt KulturINFO 2015
alle Rechte vorbehalten
TIME: 0.1002